The Band

Our History

 

Kapitel 1

 

 

 

Düstere Zeiten

 

 

 

Deutschland, Ende 2014. Entscheidungen mussten getroffen werden.

 

 

 

Bassist Lars Kaufmann und Leadgitarrist Mike Gage beschlossen gemeinschaftlich, endlich wieder ihrer gemeinsamen Leidenschaft, namentlich Thrash Metal in der Tradition des 80’s Bay Area Thrash, in einem noch zu benennenden neuen Projekt folgen zu können.

 

 

 

Die ersten Songs und Texte waren schnell geschrieben, So weit, so gut, sollte man meinen.

 

 

 

Was jedoch folgte, war eine weitere Durststrecke. Wie sich heraus stellen sollte, war es alles andere als einfach, Mitmusiker zu finden, die den hohen Ansprüchen für dieses neue Projekt genügen konnten. Hierzu ist bedenkenswerterweise zu bemerken, dass erstaunlich viele Zeitgenossen zu existieren scheinen, die sich selbst als Musiker definieren, aber sowohl instrumental als auch charakterlich nicht den Hauch einer Eignung aufweisen. Sehr verstörend.

 

 

 

Als nach etlichen endlosen und wenig erfolgreichen Auditions die beiden Protagonisten mehr oder weniger kurz davor standen, einen musikalischen Schwangerschaftsabbruch durchzuführen (sprich: die sprichwörtliche Flinte ins ebenso sprichwörtliche Korn zu werfen), sollte sich unvorhergesehen im November 2015 das Blatt endlich zum besseren wenden.

 

 

 

Kapitel 2

 

 

 

Die Zusammenkunft der Fünf

 

 

 

In der Person von Alex Baron an der Leadgitarre stellte sich im besagten November 2015, zur äußerst angenehmen Überaschung aller, der dritte Mitstreiter ein. Es war an der Zeit, dem Kind einen Namen zu geben. Und so wurde die Band feierlich auf den historisch teutonischen Namen „D-Filer“ (Beschmutzer) getauft. So also datiert das offizielle Gründungsdatum von „D-Filer“ auf den 30. November 2015.

 

 

 

Dann ging alles überraschend schnell. Einer Eingebung folgend, kontaktierte Lars einen ehemaligen Mitmusiker eines seiner vergangenen Projekte „Lilith Laying Down“ (diverse Tonträgerveröffentlichungen im Eigenvertrieb). So stieß Jari Töppich, seines Zeichens Drummer der harten und schnellen Sorte, im Januar 2016 zur Band.

 

 

 

Nun fehlte noch jemand, der fähig war, die Vocals zu übernehmen. Dieser Jemand wurde in Miro Pavelic, ehemals Lead Vocalist in Mike’s damaliger Death Metal Band „Jumpin’ Jesus“ (Veröffentlichung u. a. „The Art of Crucifying“/ West Virginia Records, 1992 – geniesst mittlerweile Kultstatus in der Szene) gesucht und gefunden.

 

 

 

Das Line Up war komplett und es folgte, wie bei allen neugegründeten Bands, die entbehrungsreiche Ära des Probens und Recordings.

 

 

 

Kapitel 3

 

 

 

Es erhebt sich

 

 

 

Schließlich war im September 2016 die Zeit reif für eine eine erste Recording Session.

 

Unter der Regie des Toningenieurs Dominik Schenke (witzigerweise ein ehemeliger Mitmusiker von Jari bei der Band „Phase Shift“ – falls noch jemand einen Beweis benötigt, wie klein die Welt ist, hier ist er), begaben sich „D-Filer“ ins Studio, um zunächst vier ausgewählte Songs aufzunehmen, die sowohl als Appetizer für den geneigten Zuhörer als auch als Demo CD unter dem Titel „When the show is over...“ direkt nach dem Mastering im Dezember 2016 im Eigenvertrieb veröffentlicht wurden.

 

 

 

Hier wird nun ein Statement hinsichtlich musikalischer Bandbreite und textlicher Ausrichtung von „D-Filer“ einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

 

 

 

Musikalisch wird sich am Bay Area Thrash der 80er und 90er in stilistischer Anlehnung an Ikonen dieser Musikrichtung wie Megadeth, Exodus, Slayer (beispielsweise) orientiert, nennt aber auch stellenweise deutlich progressive musikalische Ausflüge sein Eigen. Instumentale Virtuosität auf der einen, wie auch gesunde Härte im Uptempo Bereich auf der anderen Seite, bilden hier die kompositorische Basis. Balladen und ähnlich anbiederndes Kriecherzeug wird man hier vergeblich suchen.

 

 

 

Textlich positioniert sich „D-Filer“ im englischsprachigen, politisch sozial- und religionskritischen Bereich. Die intelligenten Songtexte sind teilweise hochironisch bis zynisch düster und bedienen sich sowohl literarischer Bildsprache als auch einer Fülle von Wortspielen und Aliterationen.

 

 

 

Und während die Bundesrepublik wie auch die darin enthaltene Metalszene immer noch in Bedeutungslosigkeit dahin dümpelt, haben sich „D-Filer“ entschlossen, exakt dies nicht zu tun – ob die Welt nun darauf wartet oder nicht, drauf geschissen.

 

 

 

Wem es demzufolge also als durchaus angenehm erscheint, sich musikalisch mal so richtig die Fresse polieren zu lassen, dem sei sowohl der Besuch eines der anstehenden „D-Filer“ Konzerte als auch der Erwerb von „When the show is over...“ wärmstens ans lärmbesessene Metallerherz gelegt. Alle anderen mögen weiterhin dem bundesdeutschen Casting Show Schwachsinn und den unsäglichen (und völlig unerträglichen) Hitlisten anheim fallen – schönen Tod noch.

 

 

 

 

 

...no one here gets out alive!“ (Jim Morrison, The Doors)